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Intensivpflege und Heimbeatmung

Intensivpflegerin versorgt einen Patienten mit Tracheostoma

Unsere ambulante Intensivpflege ermöglicht es schwerstkranken, auch beatmeten Menschen, zu Hause mit ihrer Familie leben zu können und nicht in eine stationäre Einrichtung umziehen zu müssen. In der eigenen Häuslichkeit sind die Selbstständigkeit, die Gesundung sowie die Integration in das familiäre und soziokulturelle Umfeld am ehesten zu verwirklichen.

Bei der Versorgung von intensivpflegebedürftigen Menschen in ihrer Häuslichkeit streben wir stets eine sog. 1:1-Pflege an. Die Pflege und Versorgung kann stundenweise zur Schulung bzw. Entlastung von Angehörigen bis hin zu einer rund-um-die-Uhr Versorgung bei Interventionsbereitschaft durch eine Pflegekraft erfolgen.

Diese (zeit-)intensive Pflege und Versorgung ermöglicht Ihnen oder Ihrem Angehörigen ein menschenwürdiges Leben trotz schwerer Erkrankung. Diese Versorgungsform geht am besten auf Ihre besonderen Bedürfnisse als intensivpflegebedürftiger, heimbeatmeter Mensch ein. Durch ein Leben zu Hause ermöglichen wir Ihnen trotz schwerster Beeinträchtigungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Gesichert wird unsere ambulante Intensivpflege durch unser Pflegefachpersonal. Alle MitarbeiterInnen sind dreijährig examinierte Pflegekräfte mit der Zusatzausbildung Pflegefachkraft für außerklinische Intensivpflege, zum Teil Pflegeexperten für außerklinische Beatmung und Pflegefachkräfte für Palliativpflege. Neue Pflegekräfte werden durch unsere Praxisanleiterinnen in die speziellen Bedarfe der ambulanten Intensivpflege eingearbeitet und entsprechend unseres Personalentwicklungsprogramms "PEP" innerhalb eines definierten Zeitraumes qualifiziert. Unser Pflegepersonal wird kontinuierlich nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen weitergebildet.

Zur Sicherung der medizinischen Versorgung arbeiten wir eng mit Fachärzten verschiedener Fachrichtungen zusammen. Daneben wird bei Bedarf durch Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Logopäden die meist in Krankenhäusern oder Rehabilitationskliniken begonnene Therapie fortgeführt.

Die Finanzierung der ambulanten Intensivpflege wird durch ihre Krankenkasse und die Pflegekasse gewährleistet.

Ihr Weg nach Hause

Wenn die Entscheidung gefallen ist, sich zu Hause intensivpflegerisch versorgen zu lassen, bedarf es im Vorfeld einige Schritte, bevor Sie, Ihr Angehöriger oder Ihr Kind aus der Klinik oder Rehabilitationseinrichtung entlassen wird.

Wir sorgen dafür, dass die Überleitung nach Hause für Sie und ihre Angehörigen so angenehm und unkompliziert wie möglich gestaltet wird. Hierbei übernehmen wir sämtliche Tätigkeiten, die nötig sind, dies zu ermöglichen.

Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir mit Ihnen bzw. Ihrem Angehörigen einen Termin für ein Informationsgespräch in der Klinik oder in der häuslichen Umgebung. Entscheiden Sie sich für eine Versorgung und Pflege durch uns, führen wir die Kostenverhandlung mit ihrer Krankenkasse oder / und sonstigen Kostenträger. Ist die Kostenübernahme geklärt, organisieren wir die mit dem Sozialdienst der stat. Einrichtung oder Rehabilitationseinrichtung und der Krankenkasse die erforderlichen Hilfsmittel, damit Ihrer Versorgung zu Hause nichts im Wege steht. Zeitgleich nehmen wir Kontakt zu den erforderlichen Fachärzten und Therapeuten auf. Ein Pflegeteam aus examinierten Pflegefachkräften wird zusammengestellt, damit wir Sie so schnell wie möglich zu Hause versorgen können. Ist die Kostenklärung und Organisation abgeschlossen, legen wir zusammen mit Ihnen und der Klinik / der Rehabilitationseinrichtung einen Termin fest, ab dem Sie zu Hause versorgt werden.

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